Uferweg & Projekt Waldgarten/Food Forest

Grafik: Vasilisa Shchogoleva

 Der Spreeacker e.V. beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Uferweggestaltung zwischen Schilling- und Michaelbrücke und mit der Gestaltung des Waldgartens (Food Forest) sowie mit dessen Umsetzung. Dafür haben wir mit dem Straßen- und Grünflächenamt Berlin Mitte eine Pflege- und Nutzungsvereinbarung unterzeichnet.

 

Der 1. Waldgarten wird auf der Fläche zwischen der Wilhelmine-Gemberg-Weg 9 und 10 entlang der öffentlichen Stichstrasse als Zugang zum Uferweg entstehen.

Nach der ganz langen Planungsphase, werden wir im Frühjahr 2018 mit der Erstbepflanzung durchstarten!

Das Prinzip des Waldgartens ist in sich ein Geschlossenes, beinhaltet wenig Pflegeaufwand, Wildobstgehölze, essbare Stauden, viel Natur und soll für Jung und Alt ein Ort des Verweilens und Gärtnerns in ruhiger Atmosphäre werden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn einige von euch mitpflanzen und pflegen und ernten, da hier essbares Grün für alle entsteht. Wir möchten unsere Nachbarn gern miteinbeziehen und sind auf der Suche nach Pflegepatenschaften und laden euch ein, bei Interesse sich bei uns zu melden.

Das vom Spreeacker eingereichte Konzept findet ihr hier.

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Den erstellten Pflanzplan mit Absegnung des Bezirksamtes Mitte hier.

MapProducer: Lotte van Eyck
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Stellungnahme zum Bebauungsplan “Holzufer”

Als „Holzufer“ wird des Spreeufer zwischen Paula-Thiede-Ufer und Michaelkirchstraße bezeichnet.

Im Spreeacker e.V. haben sich Anwohner des Spreeufers in Mitte und am Spreeufer Interessierte organisiert, um eine am Gemeinwohl orientierte Entwicklung des öffentlichen Spreeufers mitzugestalten.

Wir beziehen uns im Folgenden auf den Spreeufer-Bereich zwischen Paula-Thiede-Ufer und Michaelkirchstraße. Hier haben sich in den letzten Jahren mehrere Bürgerinitiativen mit kulturellen und ökologischen Interessen engagiert. Zu nennen sind: das Teepee-Land mit gut besuchtem und regelmäßigem Kulturangebot, der Lichtpark mit Gastronomie und Partyveranstaltungen und der Spreeacker mit Urban-Gardening-Projekten aus dem der Spreeacker e.V. hervorgegangen ist und der bereits in Absprache mit der Spreefeld eG einen Teil des Uferweges in Eigenarbeit für die Öffentlichkeit angelegt hat.

Wir fordern folgende Punkte in den Bebaungsplan (I-32aa) mit aufzunehmen, bzw. zu berücksichtigen:

– Uferweg mit Vorrang für Fußgänger
– wenn Fahrradweg, dann durchgängig über alle Grundstücke; z.B. 2. Brücke beim HKW
– befestigter Weg mit 2-3 Meter Breite
– geschlängelte Wegeführung
– Verlängerung des Fußgängerbereichs bis zum Paula-Thiede-Ufers
– KEINE öffentliche Straße bis zur Eisfabrik (nur Rettungsfahrzeuge)
– Erweiterung der vorhandenen öffentlichen Grünflächenbereiche
– Festlegung der Bestandssicherung von etablierten Initiativen
(Teepee-Land und Spreeacker)
– Ziel der Pflegepatenschaften für Spreeacker e.V.
– Wahrung des Denkmalschutzes im Bereich Mauerreste und Bootshaus
– kein Uferweg über das Bootshaus
– Wahrung des Umweltschutzes
– Keine Bodenversiegelung durch Asphalt

gezeichnet
der Vorstand Spreeacker e.V.
22. Juli 2014

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